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Wir arbeiten gemeinsam in dem Bestreben, unseren Schülerinnen und Schülern eine ganzheitliche Bildung zu ermöglichen, sie in ihrer ganzheitlichen Entwicklung zu unterstützen, indem wir jedem Kind den Freiraum und die Anregungen bieten, seine individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entdecken und zu optimieren.

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Nur in einem gesunden Lernumfeld, in dem sich alle am Schulleben Beteiligten wohlfühlen, können Schülerinnen und Schüler nachhaltig und individuell gefördert und gefordert werden.
Nachhaltige Förderung bedeutet für die Jugendlichen die Erfahrung, Verantwortung für das eigene Handeln ebenso wie für die Gestaltung ihrer Zukunft und unserer gemeinsamen Welt zu übernehmen.

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Die Erziehung hin zu Reflexion und einem Handeln, das einer perspektivischen Entwicklung Rechnung trägt, hat das Ziel, Schülerinnen und Schüler in die Lage zu versetzen, ihr schulisches Umfeld im Sinne der Nachhaltigkeit mit zu gestalten.

Aktuelles

Städt. Gesamtschule Kaarst-Büttgen auf großer „Luther“-Fahrt

500 Jahre Reformation: Anlässlich des Reformationsjubiläums begibt sich die Städt. Gesamtschule Kaarst-Büttgen vom 12.06.2017 bis 16.06.2017 auf eine Studienfahrt nach Mitteldeutschland zu den Wirkungsstätten Martin Luthers. Mit von der Partie sind 93 Schülerinnen und Schüler – begleitet von fünf ihrer Lehrkräfte.

Wirklich bemerkenswert ist das Engagement der Teilnehmenden, die für diesen spannenden Wissenszuwachs sogar ihre beiden schulfreien Tage, Fronleichnam und den anschließenden beweglichen Ferientag, investieren.

Das Programm ist vielfältig:

 

Montag, 12.06.2017

07:30 Uhr Abfahrt von der Schule
14:00 Uhr Kyffhäuserdenkmal
16:30 Uhr Fundort der Himmelsscheibe von Nebra
18:30 Uhr Ankunft / Bezug der Unterkunft / Abendessen
19:00 Uhr Freizeit

 

Am heutigen Tag 1 unserer Reise aufgrund des 500-jährigen Reformationsjubiläums trafen sich alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 6 bis 9 um 07:20 Uhr an der Schule. Mit nur geringer Verspätung fuhren wir dann los. Dies war der Beginn einer langen Reise, die Lehrer öfters auf die Palme brachte und für die Schülerinnen und Schüler nervenaufreibend war.

Dies liegt daran, dass Schülerinnen und Schüler nach einer dreistündigen Fahrt „Auslauf“ brauchen und man ihnen diesen auch gewähren muss.

Nach knapp fünf Stunden Fahrt kamen wir ca. 20 Minuten nach dem ersten Bus, in dem Herr Wienold den Fahrer „angetrieben“ hatte, bei McDonald’s auf einer Autobahn-Raststätte an. So aßen knapp 100 Kinder bei McDonald’s bzw. sie hofften, noch etwas zu Essen ergattern zu können. Nach – gefühlt – einer Stunde für die erste und einer halben für die zweite Gruppe ging es weiter zur ersten Station.

Mit einer gehörigen Verspätung erschienen wir Achter mit ein paar Neunern und Siebenern, nachdem wir uns ca. 20 km zuvor in einem fremden Dorf verfranzt hatten und schließlich unsere Nerven blank lagen, beim Kyffhäuser-Denkmal, wo uns Herr Wienold schon mit den Eintrittskarten sehnsüchtig erwartete.

Denn dieser war schon – so wie wir es als Gerücht streuten – mehrfach die unzähligen Treppenstufen hoch- und runtergelaufen – gewissermaßen als „Zeitvertreib“ und um sich nach seinem „Aufrieb“ abzureagieren.

Kurz darauf erklommen wir ein steil bergauf gehendes Waldstück. Als wir nach einer weiteren steilen Passage endlich oben beim Denkmal ankamen, in dem Kaiser Barbarossa der Sage nach schläft, konnten wir die wunderbare Aussicht genießen.

Aber am schönsten ist es, im Denkmal die steile Wendeltreppe hinaufzugehen, um oben dann zu bangen, dass einem der in dieser Höhe starke Wind das Handy während einiger Schnappschüsse aus der Hand wehen könnte. Dies würde uns unsere Fotos von dieser einmaligen Aussicht kosten, die dann unwiederbringlich verloren wären.

Als wir am Ende dieses Tages in unserer Jugendherberge ankamen, waren wir froh, dort WLAN vorzufinden und genossen gemeinsam unser warmes Abendessen.

© Mathis Jasper Frye / Nelli Reiner 2017


Dienstag, 13.06.2017

08:00 Uhr Frühstück
09:00 Uhr Abfahrt
10:00 Uhr Panorama-Museum in Bad Frankenhausen
12:00 Uhr Besichtigung Eislebens / Geburtshaus Martin Luthers
14:00 Uhr Besichtigung der Marktkirche in Halle / Stadtführung / Freizeit
19:00 Uhr Rückkehr zur Jugendherberge / Freizeit

 

An diesem wunderschönen Morgen starteten wir die zweite Etappe durch Mitteldeutschland.

Nach einem gemeinsamen Frühstück fuhren die Schülerinnen und Schüler unserer drei Jahrgangsstufen in den beiden auffallend knallroten Bussen zum Panorama-Museum in Bad Frankenhausen. Dort bestaunten wir ein wahrhaft wunderbares wie unglaublich riesiges Ölgemälde. Es ist deshalb so toll, weil es 14 Meter hoch ist und in eine Kuppel hineingemalt wurde, die derjenigen eines Planetariums ähnelt.

Unsere Führung dort geschah multimedial: Jeder von uns erhielt einen MP3-Player, über dessen Ohrhörer wir den Erklärungen lauschen konnten. Auf diese Weise wurde unsere Aufmerksamkeit nach und nach auf verschiedene Bildausschnitte gelenkt, die uns so – angefüllt mit viel historischem Hintergrundwissen – nahegebracht wurden. Um dabei nicht den Anschluss zu verlieren, konnten wir immer einmal schnell einen Blick auf das kleine Display dieses Geräts werfen, das den aktuell besprochenen Bildausschnitt anzeigte. So verfolgten – ausnahmslos alle – Schülerinnen und Schüler interessiert die Erklärungen zu dem Monumentalbild des Leipziger Malers und Akademieprofessors Werner Tübke. Organisiert ist dieses Kunstwerk über eine Einteilung in den vier Jahreszeiten, welche die unterschiedlichen Ereignisse widerspiegeln. Thematisches Zentrum ist die Bauernschlacht vom 15. Mai 1525. In einem weiteren Bereich des Bildes ist Gutenberg abgebildet, der bekanntlich den Buchdruck erfunden hatte, wodurch Luthers Schriften – respektive seiner 95 Thesen – schnell verbreitet werden konnten.

Als wir uns dann auf den Weg zur nächsten Station dieses Tages machten, fühlten wir uns schon viel gebildeter als zuvor. So ging es dann nach Eisleben, Luthers Geburts- und Sterbeort.

Wer hätte es gedacht: Dort gibt es leckeres Eis, aber um kurz vor zwölf hatten die meisten Kinder Hunger und Appetit auf etwas Warmes. Doch bevor wir uns wie wissbegierige und hungrige Heuschrecken in dem kleinen Örtchen verteilen durften, besuchten wir Martin Luthers Geburtshaus, die Kirche, in der er gepredigt hatte und sein Denkmal. Im Anschluss zogen wir 93 Schülerinnen und Schüler mit leeren Mägen ins Stadtzentrum, um etwas zum Essen zu erbeuten.

Nachdem sich alle wieder auf dem Marktplatz eingefunden hatten, fuhren wir gemeinsam nach Halle an der Saale. Herr Wienold führte die Stadtführung selbst durch und zeigte uns seine ehemalige Universität, Bars, in denen er in jungen Jahren sein Studentenleben genossen hatte, und ein paar gute Restaurants. [... und das Händelhaus, die Residenz, den Dom, die Moritzburg, die Leopoldina ...] 

Als besonderes Highlight konnten wir in der Krypta der Marktkirche die Totenmaske Martin Luthers und den Abdruck seiner Hände sehen, die beide erstellt wurden, als er bei der Überführung nach Wittenberg für eine Nacht in Halle aufgebahrt worden war. Daneben befand sich auch die im Original erhaltene hölzerne Kanzel, von der Luther mehrfach in Halle gepredigt hatte.

Als wir später wieder in der Jugendherberge zurück waren, aßen wir noch gemeinsam etwas Warmes zu Abend, was auch auf der Terrasse im Außenbereich des Esssaals mit einer tollen Aussicht über das bewaldete Tal möglich ist. Später fielen wir zufrieden und müde in unsere Betten – verabschiedet mit Gute Nacht-Wünschen unserer Lehrer, als diese ihren Nachtrundgang machten.

© Mathis Jasper Frye / Frank Wagner 2017


Mittwoch, 14.06.2017

08:00 Uhr Frühstück
09:00 Uhr Abfahrt
11:00 Uhr Wittenberg / Schlosskirche / Lutherhaus / Melanchthonhaus
15:00 Uhr Torgau / Schlosskapelle / Epitaph
Katharina von Bora
19:00 Uhr Rückkehr zur Jugendherberge / Freizeit

 

Der dritte Tag einer sehr langen und interessanten Reise durch Mitteldeutschland:

Die Sonne begrüßte uns frühmorgens mit ihrem strahlenden Lächeln durch die Fenster, Herr Wienold und das Lehrerteam weckten uns – ein weiterer vielseitiger und interessanter Tag begann.

Meine Zimmergenossen wachten hundemüde (warum nur?) auf. Ich ging duschen und verlieh währenddessen meinen Fön an die weiblichen Wesen unter uns.

Um 07:30 Uhr gab es Frühstück – und eine Stunde darauf war die Abfahrt nach Wittenberg. Zweieinhalb Stunden später fuhr der Bus vor dem Lutherhaus vor.

In der dortigen Ausstellung sahen wir z. B. die originale Mönchskutte Martin Luthers, die dieser früher tatsächlich getragen hatte. Da sie sehr wertvoll ist, wird sie hinter Sicherheitsglas verwahrt. Sie ist das einzige Ausstellungsstück, das wir für unsere Schulhomepage fotografieren durften. Die Erlaubnis hierfür bekamen wir unmittelbar vom Kurator der Ausstellung.

In der zweiten Etage begutachteten wir u.a. Überlieferungen in Tagebüchern, ein Zepter und ein Stück Holz, auf dem Martin Luther ab und an saß, wenn er sein Geschäft verrichtete; schließlich hatten die Menschen vor 500 Jahren noch keine Toilettenschüsseln, die in die Kanalisation mündeten.

An diesen interessanten Museumsbesuch schloss sich ein Spaziergang durch die wundervolle Altstadt Wittenbergs an. Schließlich erreichten wir St. Marien, die Kirche, in der die Heilige Messe zum ersten Mal in deutscher Sprache gefeiert worden war, weshalb sie als „Mutterkirche der Reformation“ bezeichnet wird. Luther hatte hier über 2000 Mal gepredigt. Dort konnten wir das Altarbild bewundern, das von Lucas Cranach dem Älteren und Lucas Cranach dem Jüngeren gemalt worden war. Vor dem Taufbecken, an dem die Kinder Martin Luthers getauft worden waren, fotografierten wir unsere Religionslehrerin Frau Laaser-Varevics.

Anschließend besuchten wir sogar die Schlosskirche Wittenberg, an der Martin Luther bekanntlich seine 95 Thesen angebracht hatte. Interessant war für uns, dass er diese auch an den Türen der anderen Wittenberger Kirchen befestigt haben musste, da dies damals bei Bekanntmachungen Vorschrift gewesen war.

Nachdem unsere Lehrer uns etwas Freizeit in Wittenberg gegeben hatten, fuhren wir nach Torgau an der Elbe:

Mittlerweile war es recht heiß geworden und nach einer zweistündigen Fahrt lagen unsere Nerven und die unserer Lehrer regelrecht blank. Allerdings waren wir voller Vorfreude auf das, was uns da erwarten würde. So kamen wir dort an – dieses Mal der Bus mit uns Achtklässlern als Erster, da sich die Gruppe von Herrn Wienold nun auch einmal verfranzt [Eigentlich aßen wir währenddessen ein Eis.] hatte.

In Torgau besichtigten wir die Schlosskapelle auf Schloss Hartenfels. Ein kleines Schild an der Außenwand erklärte uns, dass sie am 05.10.1544 als erster protestantischer Kirchenneubau durch Martin Luther eingeweiht worden war.

Als wir anschließend die Stadtkirche St. Marien in Torgau besichtigten, sahen wir sogar zwei Restaurateure bei ihrer Arbeit an der Grabplatte der Katharina von Bora, Luthers Ehefrau, die nach ihrer Heirat dann natürlich Katharina Luther hieß.

Aufgrund des wirklich warmen Wetters freuten wir uns riesig, als Frau Scholten jede Schülerin und jeden Schüler zu einer Kugel Eis einlud.

Nun ging es zurück zur Jugendherberge nach Nebra, wo fast alle von uns bestimmt drei Teller mit Nudeln aßen. Wir verputzten so viel, dass der Koch zu guter Letzt auch noch die Suppennudeln für uns kochte. Nach diesem erlebnisreichen Tag war das genau das Richtige für uns!

© Mathis Jasper Frye / Frank Wagner 2017


Donnerstag, 15.06.2017

08:00 Uhr Frühstück
09:00 Uhr Abfahrt
10:30 Uhr Leipzig / Nikolaikirche / Thomaskirche
14:00 Uhr Naumburg / Freyburg
19:00 Uhr Rückkehr zur Jugendherberge / Freizeit

 

Ein schöner Tag in Leipzig

Am 4. Tag der Lutherfahrt – es war schon Donnerstag – fing um 7:00 Uhr in der Früh unser Wecker an zu klingeln. Wir hätten zwar gerne noch länger geschlafen, aber da wir unseren Ausflug nicht verpassen wollten, kämpften wir uns schnell aus unseren Betten. Heute stand nämlich Leipzig auf dem Plan. Frisch geduscht genossen wir noch ein köstliches Frühstück auf der Terrasse, packten unsere Tages-Rucksäcke und schon ging es los.

Der Bus fuhr lange – und unserer Spannung stieg, je näher wir ans Ziel kamen. In Leipzig angekommen konnten wir unseren Augen kaum trauen: Neben dem Marktplatz stand eine prächtige protestantische Kirche: Es war die Thomaskirche! Als wir die Kirche betraten, konnten wir der Probe eines Orchesters lauschen, das ein Stück von Bach spielte. In der Kirche konnten wir auch das Grab von Bach bewundern; selbst vor der Kirche stand ein Denkmal von Bach. Dort befand sich auch ein Laden, in dem man Souvenirs von Bach und Luther erwerben konnte. Martin Luther predigte damals auch in dieser Kirche.

Nun führte uns Herr Wienold weiter durch die Stadt. Er zeigte uns den Marktplatz und einen Park mit der sogenannten „Bachwiese“. Danach ging es über kleine Wege mit Geschäften in alten Häusern, wo alles überdacht war – man fühlte sich fast wie im Rheinpark-Center; es war sehr lustig.

Anschließend teilten wir uns in Vierer-Gruppen auf und hatten eine Stunde Zeit, uns Schleckereien in der Innenstadt in Leipzig zu holen. Wir aßen z.B. Eis, Bratwürstchen, Berliner, Pommes und sogar Nudeln beim Chinesen. Es war sehr köstlich und alle sind satt geworden.

Als wir abfuhren, konnten wir sogar kurz mit Herrn Wienolds Eltern Bekanntschaft machen. Aber das war nicht das Ende des Tages:

Auf unserer Rückfahrt zur Jugendherberge hielten wir noch in einer Stadt namens Naumburg. Dort spendierte Herr Wienold uns noch ein Eis. Wir hatten viel Spaß! Danach durften wir uns nochmal aufteilen, um uns noch etwas zu trinken zu holen. Es war ein heißer Tag und unsere Trinkflaschen waren inzwischen leer. Nachdem wir wieder zurück zur Jugendherberge fuhren, hatten wir noch bis 21:45 Uhr Freizeit!

© Ole Jannis Veiser 2017 (Kl. 6c)

 

Hier finden Sie einen Mitschnitt der Probe zum Bach-Festival 2017, die wir bei unserem Besuch in der Thomaskirche in Leipzig miterleben durften:


Freitag, 16.06.2017

08:00 Uhr Frühstück
09:30 Uhr Check Out
11:00 Uhr Eisenach und Wartburg
20:00 Uhr Ankunft an der Schule

 

Als unsere Lehrer uns heute Morgen weckten, gingen meine Augen kaum auf, da es unser letzter Tag war und wir am Abend zuvor alle – verbotenerweise Lächelnd – lange wach geblieben waren, um uns zu unterhalten. Noch vor dem Frühstück stellten wir unsere am Abend zuvor gepackten Koffer bereit, machten die Betten und fegten die Zimmer.

Nachdem wir uns beim Frühstück gestärkt hatten, brachten wir alle unsere Sachen zum Bus, warfen noch einen Blick zurück zur Jugendherberge, in der es uns sehr gefallen hatte – und schon brachen wir zur Wartburg auf!

Was die Wartburg mit Martin Luther zu tun hat? – Nachdem er vor dem Wormser Reichstag 1521 seine 95 Thesen verteidigt hatte, wurde er geächtet und für vogelfrei erklärt, d.h. jeder hätte ihn töten können, ohne dafür belangt zu werden. Zu seinem Glück hatte ihn Kurfürst Friedrich der Weise auf die Wartburg bei Eisenach entführen lassen, wo Luther sich zehn Monate unter dem Namen „Junker Jörg“ versteckt hielt. Dort übersetzte er dann das Neue Testament aus dem Griechischen ins Deutsche.

Der Legende nach erschien Luther bei dieser Tätigkeit eines Abends der Teufel, nach dem er beherzt sein Tintenfass warf. So erschien ein Tintenfleck an der Wand seines Zimmers, der bis zum 19. Jahrhundert immer wieder aufgefrischt wurde.

Als wir bei er Wartburg ankamen, waren wir zunächst doch überrascht, wie viele Stufen wir zu ihr erklimmen mussten. Beim Abschluss der Führung durch die Wartburg konnten wir Luthers („Junker Jörgs“) Zimmer anschauen. Dort befand sich auch ein Fußschemel, der aus dem Wirbel eines Wales hergestellt worden war. Wir wussten, dass dieser mit Sicherheit original war und von Junker Jörg früher persönlich benutzt worden war.

Nach einer Pause gingen wir dann wieder „vom Berg herunter“ und zum Bus zurück, um die Heimreise anzutreten.

Auf der folgenden langen Busreise nach Hause spielte Herr Wienold einen spannenden Film über Luthers Leben ab, den wir uns dann auf dem Rückweg angucken konnten. Als der Film begann, wurde plötzlich alles still im Bus. Leider war erst kein Ton zu hören. Als Herr Wienold und Herr Wagner es plötzlich doch schafften, den Ton des Films anzuschalten, jubelten und klatschten wir alle. Die beiden sind einfach „voll krass“!

Kaum hatten wir den Film zu Ende geschaut, da kamen wir schon an der Schule an. Da viele von uns Herrn Wienolds Tipp beherzigt hatten und schon vom Bus aus ihre Eltern angerufen hatten, wurden wir schon von ihnen freudig vor der Schule erwartet. Genauso herzlich waren die Begrüßungen – es war schön, wieder unsere Eltern und Geschwister in die Arme zu schließen.

Nachdem wir alle unsere Koffer hatten, fuhren wir mit unseren Familien nach Hause – so wie wir waren: müde und glücklich.

© Nelli Reiner 2017


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